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Das Katholische Bildungswerk Mühldorf-Niederranna zeigt am Fr. 20. Jänner 2023 um 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Mühldorf den Film "Das Land, der Bischof und das Böse".

Memelauer wurde in der Pfarre Sindelburg (aus dieser Pfarre stammte auch Pfarrer Gugler) als Sohn eines Bauern geboren und besuchte die Schule in Oed sowie das Stiftsgymnasium Seitenstetten. Nach seinem Theologiestudium in St. Pölten wurde er am 14. Jänner 1897 von Bischof Johannes Baptist Rößler zum Priester geweiht.

Am 18. April 1927 wurde Michael Memelauer von Papst Pius XI. als Nachfolger von Bischof Johannes Baptist Rößler zum Diözesanbischof von St. Pölten ernannt und am 26. Mai 1927 von Kardinal Friedrich Gustav Piffl (Erzbischof von Wien), unter Assistenz der Bischöfe Johannes Maria Gföllner (Linz) und Josef Pfluger (Weihbischof in Wien) geweiht. Sein Wahlspruch lautete: „Caritati“ (der Liebe).

Am 18. März 1938 unterzeichnete er mit den übrigen Bischöfen Österreichs die Feierliche Erklärung der österreichischen Bischöfe. In seiner Silvesterpredigt 1941 sprach sich Memelauer gegen die NS-Euthanasie aus („Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben.“).

34 Jahre lang leitete Bischof Memelauer die Diözese St. Pölten. Ab dem Jahr 1952 war es ihm gesundheitlich nicht mehr möglich, die Aufgaben des Außendienstes wahrzunehmen, weshalb ihm auf sein Ersuchen vom Papst ein Koadjutor, nämlich der spätere Erzbischof von Wien, Franz König, zugeteilt wurde. Papst Pius XII. bestellte 1956 Franz Žak zum Titularbischof von Apollonia und neuen Bischof-Koadjutor von Bischof Memelauer mit dem Recht auf dessen Nachfolge, die dieser am 30. September 1961 als Diözesanbischof von St. Pölten auch antrat. Bestattet ist Memelauer in der Bischofsgruft des St. Pöltner Doms. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Memelauer)

Über den Film und seine Entstehung siehe auch:

Leben des St. Pöltner Bischofs Michael Memelauer wird verfilmt

Doku-Drama über St. Pöltner Bischof Memelauer

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