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PRESSEAUSSENDUNG

Industrie und Wirtschaft nicht auf Kosten der Familien entlasten!

Irene Kernthaler-Moser, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes reagiert empört auf eine angedachte Senkung der Dienstgeberbeiträge zum Familienlastenausgleichsfonds.

27. Juli 2015. „Wirtschaft und Industrie auf Kosten der Familien zu entlasten, ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten“, kritisiert Irene Kernthaler-Moser, Vizepräsidentin des Katholischen Familienverbandes die Pläne im ÖVP Reform Programm "Wir bewegen Österreich". Darin schlägt die ÖVP eine Senkung des Dienstgeberbeitrags zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) um einen Prozentpunkt vor.

„Diese Milliarde Euro wird direkt an den Familien und zu Lasten unserer Kinder eingespart. Eine solche Maßnahme wäre ein meilenweiter Rückschritt auf dem Weg zum familienfreundlichsten Land Europas“, so Kernthaler-Moser und ist erstaunt, dass dieser nicht neue Vorschlag ausgerechnet von der angeblichen Familienpartei ÖVP aufgewärmt wird.

"Die Senkung des Dienstgeberbeitrags mag populär sein, im Ergebnis bedeutet es nichts anderes, als dass die Industrie sich aus ihrer gesellschaftlichen Verantwortung zurückzieht", so Kernthaler-Moser und erinnert an die Funktion des Familienlastenausgleichsfonds, nämlich den Ausgleich von Unterhaltslasten und Betreuungsleistungen für jene, die aktuell für Kinder Vorsorgepflichten tragen und jene, für die dies nicht zutrifft

Während Gehälter, Pensionen ja sogar Parteiförderungen jährlich an die Inflation angepasst werden, können Familien von so einer gesetzlichen Anpassung der Familienbeihilfe nur träumen.

„Kaum ist der FLAF nicht mehr defizitär, wird auch schon die Hand danach ausgestreckt um andere Budgetlöcher damit zu stopfen“, schließt Vizepräsidentin und kritisiert einmal mehr: „Offensichtlich stehen die Interessen von nicht-wählenden Kindern wieder einmal hinter allen anderen Interessen."

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Mag. Julia Standfest

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