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Der heurige Elisabethsonntag am 16. November steht unter dem Motto "ICH TEILE MIT DIR".

Mit der Teeaktion soll daran erinnert werden, dass Menschen ihre Armut oft in Form von fehlender Wärme erleben. Die Spenden in den Pfarren ermöglichen konkrete Hilfe für sozial Schwache und für in Not gekommene Menschen.

 

Die kommenden Feste des Hl. Martin und der Hl. Elisabeth sind ein guter Anlass, auf unser Handeln und unsere Bereitschaft zum Teilen hinzuschauen. 

Christian Köstler schreibt im Info-Blatt für Mitarbeiterinnen in den Pfarren "kircheyleben" zu diesem Thema folgendes:

Immer öfter sind wir damit konfrontiert, dass bettelnde Menschen vor dem Kircheneingang knien und um eine milde Gabe bitten, oder dass wir in den Fußgängerzonen oder Einkaufszentren der Not dieser Menschen begegnen. Oftmals sind wir von dem Bild, das sich uns bietet, herausgefordert, ja überfordert, wenn verkrüppelte Menschen am Boden sitzen oder junge Mütter ihre Kinder am Arm haben.

Wie reagieren wir als ChristInnen darauf? .... Gelingt es uns, so wie dem Hl. Martin oder der Hl. Elisabeth, unsere Gaben zu teilen, uns auf diese Not einzulassen? Das Betteln ist seit jeher ein Stachel in unserer Gesellschaft und zeigt uns ganz dramatisch auch die Schattenseiten des Lebens auf. Was kann, was soll ich tun? ...

Hinschauen: Als ChristInnen sollen wir diesen Menschen in jedem Fall mit Respekt und Würde begegnen ... sie wahrzunehmen, nicht wegzuschauen ... . Vielleicht ist es auch möglich, sich ihre Lebensgeschichte anzuhören und damit ihre Situation besser zu verstehen.

Information: Es gibt zahlreiche negative Berichte und Vorurteile über diese Gruppe der Bettler ... "organisierte Banden", "der Einzelne bekommt eh nichts" oder "die sollen daheim lieber arbeiten". ... meistens treibt [aber] die bittere Armut und die Chancenlosigkeit in den Heimatländern die Menschen auf unsere Straßen. Es ist für viele zwar eine unwürdige, aber die einzige Möglichkeit, für sich und ihre Familien zu sorgen. ... Wenn vereinzelt Menschen ausgenutzt und zum Betteln gezwungen werden, ist jedenfalls von den Behörden gegen die kriminellen Hintermänner vorzugehen, die Menschen auf der Straße sind meist nur Opfer.

Begegnung auf Augenhöhe: Versuchen Sie, im Anderen den Menschen zu sehen, unabhängig davon, ob Sie etwas geben oder nicht. ...

Helfen mit Herz und Verstand: Sie persönlich entscheiden, ob Sie helfen oder nicht und über die Art der Hilfe. ... Sie dürfen auch Nein sagen. In jedem Fall ist es wichtig, Ihre Haltung höflich und klar zu vermitteln. ...

Unsicherheit: Die Unsicherheit, ob eine Hilfe wirklich sinnvoll und zielführend ist, lässt sich nie ganz ausräumen. Letztlich dürfen Sie Ihr Herz sprechen lassen.

Bild: PublicDomainPictures

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