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Der Synodale Weg in der Diözese St. Pölten - aktuelle Nachrichten, Informationen, Aktivitäten

Siehe auch: Plattform zur Förderung des synodalen Wegs in der Diözese St.Pölten

 

Papst Franziskus hat die Ortkirchen und ihre Organisationen zu einem Synodalen Prozess aufgerufen. Auf diesem soll die Kirche synodaler werden, mehr auf Gottes Geist hören, der allen gegeben ist (1 Kor 12,7), und die "Geister unterscheiden“. Das Rahmenthema lautet: „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Partizipation und Mission.“

»Genau dieser Weg der Synodalität ist das, was Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet. Was der Herr von uns verlangt, ist in gewisser Weise schon im Wort „Synode“ enthalten. Gemeinsam voranzugehen – Laien, Hirten und der Bischof von Rom –, ist ein Konzept, das sich leicht in Worte fassen lässt, aber nicht so leicht umzusetzen ist« (Ansprache von Papst Franziskus bei der 50-Jahr-Feier der Errichtung der Bischofssynode, 17. Oktober 2015).

Siehe auch: Papst schickt gesamte Weltkirche auf einen synodalen Weg

Prof. Paul M. Zulehner beschäftigt sich auf seinem „Blog zu Welt und Kirche“ in mehreren Folgen ausführlich mit dem von Papst Franziskus ausgerufenen Synodalen Weg.

 

In Österreich gab es zwei landesweite synodale Versammlungen nach dem Konzil - Bericht

Weitere Infos zum Synodalen Weg:

Asyl: Caritas zieht nach Einsatz am Wochenende erste Bilanz

740 Caritas-Freiwillige, weitere tausende Helfer betreuten in über 36.000 Einsatzstunden 15.000 Menschen auf der Flucht - Caritas-Präsident Landau: "Diese Hilfsbereitschaft gibt Zuversicht"

Wien, 08.09.2015 (KAP) 740 Caritas-Freiwillige, weitere tausende Helfer, 36.336 Einsatzstunden, mehr als 60 Tonnen Lebensmittel und Sachspenden und 15.000 Menschen auf der Flucht: Die Caritas Österreich hat am Dienstag in einer Aussendung eine erste Bilanz über den Einsatz auf Österreichs Bahnhöfen und an den Grenzübergängen zu Ungarn gezogen. "Solidarität und Hilfsbereitschaft, egal wohin man schaut. Bundesregierung, Polizei, ÖBB, Stadt Wien, sie alle haben große Zeichen der Menschlichkeit gesetzt", kommentierte Caritas-Präsident Michael Landau das Engagement der letzten Tage. Diese Hilfsbereitschaft gebe Zuversicht.

Derzeit betreut die Caritas österreichweit rund 17.000 Asylwerber in der Grundversorgung, davon knapp 5.000 in eigenen Häusern und Grundversorgungseinrichtungen. 12.000 Personen, die in Quartieren anderer Quartiergeber untergebracht sind, werden von der katholischen Organisation mobil betreut. Damit versorgt die Caritas aktuell jeden dritten Asylwerber in Österreich. "Ohne Klöster, Orden und engagierte Pfarrgemeinden wäre das nicht möglich", so Landau. Für die kommenden drei Monate sind weitere 1.200 Plätze in Planung.

Einmal mehr mahnte Landau auch die Verantwortung der Europäischen Union ein. Mit Solidarität und Nächstenliebe allein lasse sich die Flüchtlingsfrage nicht lösen. "Nun ist es an den EU-Mitgliedsstaaten, diese Geschichte fortzuschreiben." Angesprochen auf das Dublin-System meinte Landau: "Das ist offensichtlich gescheitert, es müsse schnellstmöglich neue Modelle der Solidarität ausgehandelt werden." Wer Schleppern das Handwerk legen wolle, müsse für sichere, legale Zugänge sorgen. Dringend nötig sei auch ein Ausbau der Hilfe in den Herkunftsregionen, die dazu beitrage, dass Menschen in der Nähe ihrer Heimat bleiben könnten.

Der nahende Winter stelle Österreich in der Flüchtlingsfrage vor eine neue Herausforderung: "Bereits jetzt wird es spürbar kälter. Auch wenn in diesen Stunden viele Flüchtlinge nach Deutschland weiterreisen, ist klar: Wir brauchen dringend zusätzliche Quartiere für schutzsuchende Menschen, um ihnen hier Sicherheit, Geborgenheit und ein Zuhause zu schenken."

Einmal mehr kritisierte Landau auch die noch immer prekäre Situation in Traiskirchen. "Diese Obdachlosigkeit muss im Zusammenspiel von Bund, Ländern und Gemeinden rasch beendet werden." Ebenso müssten Integrationsangebote verstärkt werden, damit aus der Quartierkrise von heute nicht die Integrationskrise von morgen werde, so Landau.

Evangelische Jugend startet Social-Media-Kampagne

Angesichts der aktuellen Herausforderungen startet die Evangelische Jugend (EJÖ) eine Social-Media-Kampagne. Im Rahmen der Kampagne sollen User den Hashtag #pray4refugees oder ein Foto mit dem Hashtag und einer Kerze in den sozialen Netzwerken, auf Websites oder Blogs posten. Die Postings sollen einem Protest gegen die mangelnde Versorgung von Flüchtlingen in Europa Ausdruck verleihen, hieß es in einer Aussendung der EJÖ am Dienstag. (Infos: www.ejoe.at/home/preay4refugees.html)

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/72292.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

Priester: Iraks Christen "besorgt über das, was nach IS kommt"

Katholischer Pfarrer aus Erbil, Al-Bazi: Derzeit "Völkermord" an Christen - IS eine "kleine Maus, die in kurzer Zeit zu Drachen wurde"

Rom, 25.08.2015 (KAP) Im Irak findet nach Ansicht des katholischen Pfarrers aus Erbil, Douglas Joseph Schimschon Al-Bazi, derzeit ein "Völkermord" an Christen statt. Auch für die vor einem Jahr vor dem "Islamischen Staat" (IS) aus Mossul und der Ninive-Ebene in die Kurdenregion geflohenen Menschen sei die Situation weiter schrecklich. Schlimmer als die Sorge um Essen und Medizin sei dabei die völlige Hoffnungslosigkeit, sagte er laut einem Beitrag des italienischen Pressedienstes SIR am Dienstag. "Wir haben keine Hoffnung im Irak", betonte der Geistliche, der in Ankawa bei Erbil zwei Aufnahmelager für geflohene Christen betreut.

Die Menschen fürchteten, dass die aktuelle Situation erst der Anfang sei, dass die Lage noch viel schlimmer werde, betonte der Geistliche. "Meine Leute sind besorgt über das, was nach dem IS kommt." Die kommende Generation des Islamischen Staates werde "schlimmer sein und von schiitischer Seite kommen".

Der Geistliche, der am Wochenende auch auf dem italienischen Katholikentreffen in Rimini berichtet hatte, verglich den IS mit einer "kleinen Maus, die in kurzer Zeit zu einem Drachen" geworden sei. Es seien "100-prozentige Muslime", die den Islam wie zu Zeiten Muhammads vor 1.400 Jahren lebten, wandte er sich gegen Einwände, es handele sich nicht um wahre Muslime. In den Konflikten des Nahen Ostens und angesichts der Spannungen zwischen Sunniten und Schiiten habe die Terrororganisation "beste Wachstumsbedingungen gefunden".

Al-Bazi hatte am eigenen Leib die Attacken auf Christen erfahren. Auf ihn war im vergangenen Jahr geschossen worden, eine Bombe war nahe seiner Kirche explodiert, und er selbst war 2006 für neun Tage verschleppt und gefoltert worden.

Dieser Text stammt von der Webseite http://www.kathpress.at/site/nachrichten/database/71971.html des Internetauftritts der Katholischen Presseagentur Österreich.

Schulterschluss gegen Antisemitismus

In Wiener Seestadt Aspern wurde nach Vandalenakt am Baufeld des Campus jüdische Fahne neu gehisst

Scharf verurteilt haben Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften die antisemitischen Schmierereien von Ende Juli im neu entstehenden "Campus der Religionen" in der Wiener Seestadt Aspern.

Mauer um Mauer, Zaun um Zaun

Antworten von Kardinal Christoph Schönborn, in der Zeitung Heute, am Freitag, 14. August 2015.

Am 19. August 1989 fand an der ungarischen Grenze nahe Sopron ein „Paneuropäisches Picknick“ statt. Otto von Habsburg hatte dazu eingeladen. Er hielt eine flammende Rede über den Wunsch der Menschen nach Freiheit. Hunderte DDR-Bürger nutzten sofort die Gelegenheit, um von Ungarn nach Österreich zu kommen. Sie wurden bei uns mit Jubel empfangen. Der Eiserne Vorhang hatte einen ersten Riss. Bald sollte er samt der Berliner Mauer fallen.

Heute, 26 Jahre später, errichtet Ungarn einen neuen Zaun. Mit einem wesentlichen Unterschied. Der kommunistische Eiserne Vorhang sollte die Menschen hindern, das „Arbeiterparadies“ zu verlassen. Der neue Zaun soll die Flüchtlingsflut hindern, hereinzukommen.

Immer schon haben die Menschen Mauern gebaut, um sich vor unerbetenen Gästen zu schützen. China baute die gigantische Große Mauer. Die Römer hatten bei uns ihren „Limes“, um die Barbaren abzuwehren. Alte Städte bauten zum Schutz ihrer Bürger Stadtmauern. Die USA haben einen riesigen eisernen Zaun gegen Mexiko errichtet, und Israel eine acht Meter hohe Mauer gegen Palästina.

Geht es nur mit neuen Mauern und Zäunen in einer Welt voller Flüchtlinge? Europa steht vor einem Dilemma. Italien und Griechenland sind längst offene Einfallstore auf dem Weg nach Europa. Die Situation scheint schon oft außer Kontrolle, die Behörden überfordert. Viele fragen sich besorgt, ob alle echte Flüchtlinge sind, ob sich nicht auch versteckte Terroristen unter ihnen befinden. Genaues Hinschauen ist berechtigt und notwendig.

Eines aber lehrt die Geschichte: Mauern und Zäune allein haben nie die Probleme gelöst. Menschen in verzweifelter Lage suchen und finden Wege in die Freiheit. Kann man es ihnen verübeln? Und eines bleibt immer gültig: Sie sind Menschen! Menschen wie du und ich. Und: Jeder von uns kann sich eines Tages in ihrer Lage befinden. Was würde ich mir dann wünschen?

erstellt von: Kardinal Christoph Schönborn (14.07.2015) 13.08.2015,  Quelle: Erzdiözese Wien

Bild: pixabay, Lizenz: CC0 Public Domain

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