• dreibild-neu.jpg
  • dreibild2 Kopie.jpg
  • Dreibild 3.jpg
  • dreibild10.jpg
  • ed-21.jpg
  • fruehl3bild Kopie.jpg
  • Fruehling-3-1 Kopie.jpg
  • Fruehling-3-2 Kopie.jpg
  • Fruehling Kopie.jpg
  • Ki-innen-3Bi.jpg
  • KiKW_1Bi.jpg
  • Kirche-Burg3.jpg
  • Martin-KG.jpg

Der heurige Pfarrausflug führt uns in den Osten unseres Bundeslandes nach Bad Deutsch-Altenburg und in die Donauauen in das Schloss Eckartsau.

Vom 1. bis 5. Jahrhundert n. Chr. lag das Gemeindegebiet von Bad Deutsch-Altenburg im Bereich des römischen Legionslagers und der zivilen Stadt Carnuntum, der zeitweisen Hauptstadt der römischen Provinz Pannonien.

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Bad Deutsch-Altenburg ist eine ab zirka 1050 in vier Bauphasen errichtete romanisch-gotische dreischiffige Pfeilerbasilika mit gotischem Chor und Westturm. Sie stellt eine faszinierende Fusion romanischer und gotischer Kirchenbaukunst dar, hat das Patrozinium Maria Himmelfahrt und gehört zum Dekanat Hainburg der Erzdiözese Wien. Die Kirche stellt ein sehr bedeutendes Denkmal mittelalterlicher Architektur in Österreich dar.

Schloss Eckartsau erlebte unter Erzherzog Franz Ferdinand d’Este, dem österreichischen Thronfolger, eine für die Habsburger große Bedeutung. In den Jahren 1897/98 ließ er das Schloss zu einem komfortablen Landsitz umbauen. Der Thronfolger legte großen Wert auf Wohnlichkeit und technischen Fortschritt.

Im November 1918, nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg, zog Kaiser Karl I. mit seiner Familie von Schönbrunn nach Schloss Eckartsau – in eine ungewisse Zukunft. Kurz darauf wurde in Wien die Republik ausgerufen. In Eckartsau hoffte Karl auf eine politische Wende und korrespondierte mit dem Ausland.

Am 13. November 1918 unterzeichnete Kaiser Karl I. eine Erklärung, in der er auf jede Beteiligung an der Regierung in Ungarn verzichtete. Anfang Jänner 1919 reiste Staatskanzler Karl Renner aus Wien an, um den Kaiser zur Abdankung und Ausreise zu bewegen – doch Karl verweigerte das Gespräch. Am 23. März 1919 nahm die Familie ihr letztes Diner in Eckartsau ein und feierte einen Abschiedsgottesdienst in der Schlosskapelle. Mit einem kaiserlichen Sonderzug trat die kaiserliche Familie schlussendlich die Reise ins Exil an.

Heute gehört das Schloss der Republik und ist Sitz des Nationalparkbetriebs Donau-Auen und zugleich Zentrum für Umweltbildung und Naturvermittlung.

(Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Pfarrkirche_Bad_Deutsch-Altenburghttps://www.noe-gestalten.at/architektur/marienkirche-bad-deutsch-altenburg/ , https://www.schlosseckartsau.at/ueber-schloss-eckartsau/geschichte )