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Superlative in der Diözese St. Pölten

Ein Bericht aus dem Pfarrblattdienst 4/2013 der Diözese St. Pölten.

Die Diözese St. Pölten mit ihren 522.532 Katholiken und 423 Pfarren hat nicht wenige „Superlative" und „Gegensätze" zu bieten - neben den Millionen Gottesdienstbesuchen jedes Jahr.

 

So ist die Pfarre Niklasberg (Waldviertler Gemeinde Weikertschlag) mit 111 Katholiken die kleinste, die Pfarre Amstetten-St. Stephan mit 5.755 die größte Pfarre in der Diözese.

Die Pfarre Tulln-St. Severin bietet beim Thema Taufe gleich zwei Superlative: Antje Henderika Antonia Van der Veen hat sich heuer im zarten Alter von 79 Jahren zur Taufe und zur Firmung entschlossen, zu Ostern war es so weit. In den letzten Jahrzehnten war Van der Veen die älteste Person, die sich zu diesem Schritt in die Kirche entschloss. Und: Der Tullner Pfarrer Anton Schwinner taufte im letzten Jahr gleich 101 Neukatholiken.

Noch eine Spur betagter ist Alois Hörmer. Mit seinen 88 Jahren ist er der älteste noch im Dienst stehende Pfarrer - er wirkt in Maria Jeutendorf. Damit fällt auch seine Priesterweihe in eine für Berufungen fruchtbare Zeit: Das Jahr mit den meisten Priesterweihe in der Diözese St. Pölten, die von Bischof Klaus Küng geleitet wird, war 1954 mit gleich 25 Weihen.

Stichwort Dienst am Altar: Traditionell stellt die Pfarre Purgstall die meisten Ministranten, derzeit sind es über 120, manchmal werden bis zu 30 pro Jahr neu aufgenommen. Pastoralassistentin Ana Chirila stolz: „Es ist schon eine ganz besondere Stimmung, wenn viele Dutzende junge Messdiener beim Gottesdienst sind." Stark war auch der Mini-Tag 2011 im Stift Melk: 2741 Ministranten aus der ganzen Diözese kamen da zusammen - ein Spitzenwert.

Noch mehr werden jährlich gefirmt: rund 5000 in der ganzen Diözese.

Die Pfarre Raxendorf hat offensichtlich eine besondere Atmosphäre: Dort sind gleich 105 junge Christen bei der Katholischen Jugend registriert. Auch interessant: In der Pfarre Münchreith ist ein 61-Jähriger als Ehrenamtlicher bei der Katholischen Jungschar gemeldet. Echt jugendlich geht's dafür in der Pfarre St. Valentin zu: Dort versammelt Pastoralassistent Manuel Sattelberger jeden Samstag um die 70 Jugendliche - ganz ohne Alkohol. In Seitenstetten wurde kürzlich auch ein tolles Jubiläum gefeiert: Die 400. Jugendvesper, die jeden 1. Freitag im Monat stattfindet.

Groß in einer anderen Kategorie ist auch die Fläche der Stiftskirche Lilienfeld: Sie gilt als die größte in der Diözese St. Pölten, vor Zwettl und Melk. Die Melker Kirche hat auch die schwerste Glocke der Diözese zu tragen, die 7840 Kilo auf die Waage bringt.

Die höchste Kirche befindet sich auf 1006 Meter Seehöhe in der Waldviertler Gemeinde Bärnkopf. Der beliebteste Wallfahrtsort Niederösterreichs ist Maria Taferl. Bis zu 300.000 Gläubige tragen jährlich ihre Anliegen in das „Herz der Diözese", wie es vielfach bezeichnet wird. Im Jahr 1760 sollen dort übrigens 19.000 Heilige Messen gefeiert worden sein.

Und nochmals das Alter: die älteste Pfarre - Pöchlarn - entstand bereits im Jahre 832. Zur Erinnerung: Der Name Österreich (Ostarrichi) fiel „erst" 996. Die jüngste Pfarre der Diözese wurde 1982 errichtet - Tulln-St. Severin. Die meisten Pfarren - nämlich 49 - wurden im Jahr 1784 gegründet. Das war auch das Gründungsjahr der Diözese St. Pölten.

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