• dreibild-neu.jpg
  • ed-21.jpg
  • KB-3-wi-nacht Kopie.jpg
  • KiKW_1Bi.jpg
  • Martin-KG.jpg
  • wi-burg.jpg
  • wi-drei1.jpg
  • wi-kb.jpg
  • wi-kb31.jpg

Am 28. Jänner 2004 verstarb Bischof Franz Zak, der von 1961 bis 1991 unsere Diözese St. Pölten leitete.

Franz Zak wurde 1917 in Niederedlitz (Thaya) geboren, besuchte das Stiftsgymnasium in Seitenstetten und trat in das Priesterseminar St. Pölten ein, wo er das Theologiestudium begann. Wegen der Einberufung zum Militärdienst konnte er das Studium erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges abschließen.

1947 wurde er von Bischof Michael Memelauer zum Priester geweiht. Zwischen 1951 und 1954 studierte er in Rom und promovierte zum Doktor des kanonischen Rechts.

Papst Pius XII. bestellte ihn 1956  zum Titularbischof von Apollonia und Bischof-Koadjutor von Bischof Memelauer mit dem Recht auf dessen Nachfolge. 1961 trat er diese Nachfolge nach dem Tod von Bischof Memelauer an.

Zaks ersten Amtsjahre seien geprägt gewesen vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965), von dem der junge Bischof voller Begeisterung zurückgekehrt war, wie "Kirche bunt" schreibt. „Die Umsetzung der Konzilsbeschlüsse wurde zu seiner Lebensaufgabe. Dazu sollte vor allem die groß angelegte Diözesansynode dienen, die 1971 und 1972 erstmals auch unter breiter Laienbeteiligung abgehalten wurde.“(kathpress)

Das zentrale Anliegen der Synode war eine „zeitgemäße Seelsorge unter Berücksichtigung des Laienapostolats“. „Der Erfolg der Synode wird zum größten Teil von der gediegenen Vorbereitung durch Gebet und Arbeit abhängen und von dem Interesse, das der hochw. Klerus der Synode entgegenbringt“, hieß es in einer Weisung im Diözesanblatt.

Das Motto „Die Diözese St. Pölten im Dienst an den Menschen von heute“ sollte das „Aggiornamento“ als großes Anliegen des Konzilspapstes Johannes XXIII., die Öffnung der Kirche zur Welt von heute, fortführen. Von Anfang an waren Laien einbezogen, die Vorbereitungen wurden auf breiter Ebene geführt, zahlreiche Kommissionen bereiteten die einzelnen Entwürfe vor. Zum Promotor der Synode hatte Bischof Zak seinen Weihbischof Dr. Alois Stöger berufen, der sich einen Ruf als fundierter und fortschrittlicher Bibelwissenschaftler erworben hatte. (Kirche bunt, 28. Okt. 2021)

Vergl. auch:  https://www.gedaechtnisdeslandes.at/personen/person/zak/

Foto: Katholische Militärseelsorge, https://www.mildioz.at/